12.06.2022 – 16.10.2022

„Günther Domenig: DIMENSIONAL, Von Gebäuden und Gebilden", ist eine Ausstellung, die an vier Orten in Kärnten zum ersten Mal umfassend und kontextualisiert durch zeitgenössische künstlerische und architektonische Positionen das Werk des international namhaften in Kärnten geborenen Architekten zeigt.

Das vielschichtige Ausstellungs- und Forschungsprojekt unternimmt den Versuch das Werk und die Person Günther Domenig neu zu verorten und einer Aktualisierung zu unterziehen.

Die vier Ausstellungsorte stehen für unterschiedliche Aspekte der Arbeit Günther Domenigs, genauso wie sie unterschiedlich bespielt sind. Während im Museum Moderner Kunst Kärnten (MMKK) dem Verhältnis von Kunst und Architektur nachgegangen wird, ist im Architektur Haus Kärnten (AHK) die Nachwirkung auf die zeitgenössische Architekturproduktion primäres Thema. Das Steinhaus und die Heft in Hüttenberg sind hingegen selbst Ausstellungsobjekte und werden von Künstler:innen und Performer:innen direkt aktiviert.

Das Steinhaus wird über das Instrument der Performance mit dem Tanzquartier Wien gemeinsam auf seine Körperlichkeit hin befragt. Das ehemalige Landesausstellungsgebäude in der Heft in Hüttenberg wird das erste Mal seit Jahren wieder dem Publikum durch künstlerische Interventionen zugänglich gemacht.

Begleitet wird die Ausstellung von zwei Büchern, die im JOVIS Verlag veröffentlicht werden. In der ersten Publikation In Resonanz, sie erscheint im Juni 2022, stehen aktuelle Portraits von über dreißig Domenig-Gebäuden des Fotografen Gerhard Maurer im Dialog mit einer essayistischen Annäherung der zeitgenössischen Schriftstellerin Anna Baar. Die zweite Publikation In Reflexion dokumentiert im Nachhinein die Ausstellung, die Vorträge und die künstlerischen Arbeiten, ergänzt um Textbeiträge relevanter Architekturtheoretiker:innen.


 

Landscape Analogue

Buchvorstellung

19.05.2022

Never Stop Reading
Spiegelgasse 18 / Untere Zäune
8001 Zürich
Schweiz

Zweifellos war es nie einfach, unsere steigenden Bedürfnisse mit der uralten Geschichte der Kulturlandschaften, ihrer Schönheit und Fülle in Einklang zu bringen. Mit unserem Vertrauen in die moderne Technik, in Fortschritt und einen anspruchsvollen globalen Lebensstil sind wir jedoch zu einer Bedrohung für die Welt geworden. Und doch ist die existenzielle und elementare Natur der „Landschaft“ nach wie vor eine wertvolle Metapher für „Gleichgewicht“. Warum sollten wir – inmitten einer globalen Krise – aus der langen Geschichte gestalteter Naturräume, von Orten, die durch handwerkliche Arbeit wie einem Streben nach Zufriedenheit gleichermaßen geformt wurden, heute keine Schlüsse ziehen? Landscape Analogue diskutiert das „Analoge“ als grundlegendes Konzept und regt ein Nachdenken über den Alltag von Landschaften als Lebensraum der Zukunft an. Der Sammelband vereint kritische Aufsätze, die von der Notwendigkeit eines grundlegenden Wandels geprägt sind – angesichts einer Zukunft, die von endlichen Ressourcen, einer radikal reduzierten Mobilität und „überhitzten“ Städten geprägt sein wird.

Mit Katalin Déer, Christophe Girot, Jörn Köppler, Albert Kirchengast, Elli Mosayebi und Roland Züger.


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12.05.2022 – 13.05.2022

Kino International
Karl-Marx-Allee 33
10178 Berlin

Der Bauwelt Kongress 2022 blickt in die nächste Zukunft und diskutiert mit Architekten und Baudezernentinnen, mit Investoren und Stadtplanerinnen die 15-Minuten-Stadt. Wie lassen sich Infrastruktur und Architektur, Freiraumbeziehungen und Circular City Konzepte, neues Wohnen und alternative Mobilität so verknüpfen, dass die qualitative Unterscheidung zwischen Stadt und Land überflüssig wird?

Wie nie zuvor haben sich in den letzten 18 Monaten die Anforderungen an unsere Städte verändert. Das Auto verschwindet von der Straße. Die Arbeit rückt vom Büro ins Wohnzimmer. Der öffentliche Raum mutiert zum Urlaubsort. Der größte Umbruch findet zuhause statt: die eigene Wohnung und mit ihr die Architektur müssen viel mehr leisten muss als zuvor.

Der Begriff der 15-Minuten-Stadt steht für eine architektonische und urbane Transformation, in der die Dinge des täglichen Lebens wieder handgreiflich in die Reichweite der Bewohner gerückt werden. Nähe und Fernbeziehungen sind infrage gestellt die Digitalisierung wird zu einem Schlüssel der räumlichen Neuordnung. Das vertraute Gefühl von Heimat, das man bisher nur dem Dorf zuschrieb, darf nicht fehlen.


Programm & Anmeldung

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Designing Modernity

Buchvorstellung & Symposium

06.05.2022 – 07.05.2022

Haus der Kulturen der Welt
John-Foster-Dulles-Allee 10
10557 Berlin

Eine Spurensuche nach den Einflüssen der architektonischen Moderne in der arabischen Welt: Die Publikation Designing Modernity: Architecture in the Arab World 1945–1973 erforscht moderne Gebäude aus dem Irak, dem Libanon, Kuwait, Syrien, Palästina, Jordanien, Ägypten und Marokko. In zehn Fallstudien untersuchen die Autor*innen kulturhistorische, gesellschaftspolitische, klimatische und demografische Aspekte eines wenig erforschten Themenfelds der arabischen Kultur- und Architekturgeschichte. Bei einem zweitägigen Symposium zur Veröffentlichung diskutieren die Herausgeber Philipp Oswalt und George Arbid gemeinsam mit den Autor*innen über Formen, Netzwerke und Konstellationen der Transkulturalität, die Erhaltung und Erneuerung des modernen Kulturerbes sowie weitere Themen. Dieses Symposium kann per Livestream verfolgt werden. Beim öffentlichen Abendprogramm stellen die Herausgeber das Buch vor und diskutieren dies zusammen mit den Architekturexperten Tom Avermaete, Khaldun Bshara und den Teilnehmenden.

Mit George Arbid, Philipp Oswalt, Amin Alsaden, Aziza Chaouni, Leila El Wakil, Mohamed Elshahed, Wael Samhouri, Sara Saragoça Soares, Janset Shawash, Pelin Tan, Mercedes Volait, Dima Yaser u. a.

Eine Veranstaltung des Goethe-Institut in den palästinensischen Gebieten, gefördert von der Bundeszentrale für politische Bildung


Programm & mehr Informationen


 

All the Queens Houses

Buchvorstellung

01.05.2022, 15:00 – 16:30 Uhr

(EST)

Queens Museum
New York City Bldg.
Flushing Meadows Corona Park
Queens, NY 11368
United States

Book talk, signing and reception presented by The August Tree Gift Shop at Queens Museum in celebration of All the Queens Houses by Rafael Herrin-Ferri.


Zur Anmeldung

 

All the Queens Houses

Buchvorstellung & Rundgang

30.04.2022, 14:00 Uhr

(EST)

Astoria Bookshop
31-29 31st St
Astoria NY
USA, 11106

Join Rafael Herrin-Ferri (architect and author of All the Queens Houses) for a walking tour that ends at the Astoria bookstore's doorstep. The walking group will depart from the store at 2 pm and see some of Rafael's favorite houses.


Mehr Informationen & Anmeldung

 

Miss Read

Kunstbuchmesse

29.04.2022 – 01.05.2022

Haus der Kulturen der Welt
John-Foster-Dulles-Allee 10
10557 Berlin

Miss Read: The Berlin Art Book Fair brings together a wide selection of the most interesting artists/authors, artist periodicals and art publishers and is accompanied by a series of lectures, discussions, book launches and workshops exploring the boundaries of contemporary publishing and the possibilities of the book.

In conjunction, the annual Conceptual Poetics Day explores the imaginary border between visual art and literature.

Miss Read is Europe’s Art Book Festival, dedicated to community-building and creating a public meeting place for discourse around artists’ books, conceptual publications and publishing as practice. In 2019 Miss Read was gathering 304 exhibitors.

Since 2017, Miss Read: The Berlin Art Book Fair takes place at Haus der Kulturen der Welt, Berlin.


Öffnungszeiten

Freitag 17:00–21:00 Uhr // Opening Party 21:00 Uhr
Samstag 12:00–19:00 Uhr
Sonntag 12:00–19:00 Uhr

Eintritt frei

Mehr Informationen


 

RFKLX

Buchvorstellung

21.04.2022, 19:00 Uhr

Architektur Galerie Berlin
Karl-Marx-Allee 96
10243 Berlin

Begrüßung
Ulrich Müller, Architektur Galerie Berlin

Gespräch
Thomas Knerer, Knerer und Lang
Jan Feindt, Comics

Moderation
Hanne Rung, hannerung

 

RFKLX. Ein Architektur-Magazin von und über Knerer und Lang

Mit textlichen und bildlichen Reflexionen von Orla Cornolly, Florian Heilmeyer, David Kasparek, Peter Cachola Schmal, Philipp Sturm, Jens Weber und einer gezeichneten Reise von Jan Feindt


Analog: Zutritt entsprechend aktuellen Corona-Regeln

Digital: Instagram


Weitere Informationen: www.architekturgalerieberlin.de

 
30.03.2022, 18:00 Uhr

Museum für Geschichte
Sackstraße 16
8010 Graz
Österreich

Anlässlich des 75. Jubiläums der Befreiung Österreichs vom NS-Regime forschten Lehrende und Studierende am Institut für Architekturtheorie, Kunst- und Kulturwissenschaften der TU Graz ein Semester lang intensiv zur Geschichte des Widerstands gegen den Nationalsozialismus in der Steiermark. Vier Case Studies – in Deutschlandsberg, Leoben, Eisenerz und Graz – bildeten den Ausgangspunkt ihrer umfangreichen Recherchen mit den Mitteln der forensischen Architektur.
Die aus den Archivrecherchen gewonnenen Erkenntnisse wurden im Sommer 2020 in einer Ausstellung im öffentlichen Raum der jeweiligen Städte präsentiert, visuell aufbereitet in Form von 3D-Visualisierungen, Plandarstellungen, Diagrammen und Graphen. Die Ergebnisse dieser Forschungs- und Gestaltungsarbeit werden in der vorliegenden Publikation zu den Ausstellungen durch Beiträge facheinschlägiger WissenschaftlerInnen ergänzt, die die vier behandelten Case Studies in einen nationalen und internationalen Forschungszusammenhang einordnen und kontextualisieren.

Mit Beiträgen von Janika Döhr, Lisa-Marie Dorfleitner, Ema Drnda, Florian Eichelberger, Christian Fleck, Flora Flucher, Max Frühwirt, Daniel Gethmann, Nicole-Melanie Goll, Heimo Halbrainer, Georg Hoffmann, Matthias Hölbling, Thomas Hönigmann, Waltraud P. Indrist, Thomas Lienhart, Lung Peng, Anna Sachsenhofer, Alice Steiner, Milan Sušić, Katharina Url, Viktoriya Yeretska, Armin Zepic


Treffpunkt: 2. OG, Veranstaltungsraum

Anmeldung unter +43-316/8017-9780 oder theresia.loebl@museum-joanneum.at

Mehr Informationen: www.museum-joanneum.at/museum-fuer-geschichte

 
25.03.2022, 19:00 Uhr

Depot – Kunst und Diskussion
Breite Gasse 3
1070 Wien
Österreich

Online-Veranstaltung

Die Publikation Topographie des Widerstands in der Steiermark 1938–1945 berichtet von einer Ausstellung, die von Architekturstudierenden der TU Graz gestaltet wurde und 2020 in vier Städten der Steiermark zu sehen war. Hierfür wurden konkrete Erkenntnisse von Historiker*innen zum Widerstand in der Steiermark mit den Methoden der forensischen Architektur nachvollzogen und erweitert. Das Podiumsgespräch beleuchtet, wie sich historische, zum Teil brisante Inhalte gestalterisch – Grafik, Ausstellungsarchitektur, Buchproduktion – zusammenführen lassen (Research-Design-Build-Methode).

Ema Drnda, Architekturstudentin, Graz
Daniel Gethmann, Kulturwissenschafter, Graz
Heimo Halbrainer, Zeithistoriker, Graz
Waltraud P. Indrist, Architektin, Wien/Graz
Armin Zepic, Architekturstudent, Graz